Ausatmungen – Veranstaltungsreihe anlässlich des 50. Todestages von Nelly Sachs

2021-10-25T13:58:06+02:00
28.10.2021 | 20:00
29.10.2021 | 17:00
Theater im KunstQuartier | Paris-Lodron-Straße 2a | 5020 Salzburg

Idee: Michaela Schwarzbauer und Alexander Drčar

Basierend auf Texten der Dichterin und Nobelpreisträgerin Nelly Sachs entstanden drei Kompositionen in Zusammenarbeit von drei Studierenden und drei Komponist*innen, die auf Texten von Nelly Sachs basieren und am 28. und 29. Oktober 2021 im Rahmen des Crossroads-Festivals aufgeführt werden.

„Choreographie der Leichtigkeit“ von Evelyn Innerbichler und Seungyon Kim
„Im Geheimnis“ von Vera Eßl und Jean-Baptiste Marchand
„Salz ist mein Erbe“ von Franz Jäger und Raimonda Ziukaite

Mit Studierenden der Departments für Gesang, Orchester- und Chormanagement, Schauspiel/Regie/Applied Theatre – Thomas Bernhard Institut, Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur, Studierenden der PLUS Universität Salzburg und dem œnm . œsterreichisches ensemble für neue musik.

Nähere Informationen zum Crossroads-Festival unter: www.crossroads.moz.ac.at

Eine Kooperation des Instituts für Gleichstellung und Gender Studies der Universität Mozarteum Salzburg und des Fachbereichs Germanistik der Paris Lodron Universität Salzburg

Wissenschaftliches Begleitprogramm:
29. Oktober 2021, 12.00 bis 14.30 Uhr
Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Straße 2a, 5020 Salzburg

Chiara Conterno (Bologna): „Der Schofar und die Klänge der kommenden Zeiten in der Lyrik von Nelly Sachs”
Daniel Pedersen (Stockholm): “Performing femininity in Nelly Sachs᾿ Poetry”

„Nelly Sachs und die künstlerischen Praktiken: zwischen Text, Musik und Theater“
Clemens Peck (Universität Salzburg) im Gespräch mit Vera Eßl, Evelyn Innerbichler und Franz Jäger, Librettist*innen der drei Kammeropern Choreographie der Leichtigkeit, Im Geheimnis, Salz ist mein Erbe

Schüler*innen der 6. Klasse des ART-ORGs St. Ursula präsentieren ihre Auseinandersetzungen in Bild und Fotografie mit Gedichten von Nelly Sachs. Michaela Schwarzbauer (Universität Mozarteum Salzburg) im Gespräch mit der Lehrenden Natalie Cortiel

Eintritt frei!
Ausatmungen – Veranstaltungsreihe anlässlich des 50. Todestages von Nelly Sachs2021-10-25T13:58:06+02:00

Aufprall. BudeMunkWieland

2021-10-14T09:13:16+02:00

Heinz Bude und Karin Wieland präsentieren ihr Romanprojekt „Aufprall“ (Hanser 2020) und diskutieren im Anschluss daran über das Ineinandergreifen von Autobiografie und Autofiktion im Kontext ihrer künstlerisch-wissenschaftlichen Praxisformen.

Es sind nicht isolierte Ereignisse, keine Einzelphänomene, sondern nebeneinander laufende, miteinander verwobene Transformationsprozesse, die Epochenschwellen auf den Weg bringen. Das neu formierte Autorinnen- und Künstlerinnenkollektiv nähert sich solchen Praxen des Übergangs konkret am Beispiel von Berlin vor dem Mauerfall an. In diesem Roman entfaltet sich dadurch ein „Gefühl der Welt“ (Bude) von damals, das stellenweise überraschende Parallelen zur Gegenwart aufzeigt.
In einer Selbstauskunft heißt es dazu, dass sich auf elementare Weise etwas änderte im Gesellschaftsgefüge: „Die Geschlechter, die Herkünfte, die Wahrnehmungen, die Gefühle, das Denken und die Kunst waren in einen anderen Zustand gekommen.“

Konzept: Werner Michler, Raffael Hiden

Mittwoch, 20. Oktober 2021, 19-21h // Edmundsburg, Europasaal, Mönchsberg 2, Salzburg // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/

Der Eintritt ist frei. Für die Teilnahme ist ein gültiger 3G-Nachweis erforderlich. Die Veranstaltung ist auf 60 Personen beschränkt. Um verbindliche Anmeldung an  Silvia.Amberger@plus.ac.at wird gebeten.

Aufprall. BudeMunkWieland2021-10-14T09:13:16+02:00

Präsentation der Literaturzeitschrift SALZ

2021-10-14T08:51:17+02:00

Präsentation der Literaturzeitschrift SALZ

Am 14. Oktober werden um 17 Uhr die zwei neuen Ausgaben der Literaturzeitschrift SALZ im Literaturhaus Salzburg präsentiert. Heft Nr. 184 – „Show. Lyrik 2021“ – versammelt vielfältige Positionen aus der zeitgenössischen Dichtung und wird von den Lyrikerinnen Verena Stauffer und Franziska Füchsl vorgestellt. Heft Nr. 185 hat Thomas Assinger – wissenschaftlicher Mitarbeiter für NdL bei uns am Fachbereich – kuratiert. Er wird es im Gespräch mit Leander Fischer, einem ganz großen Newcomer der deutschsprachigen Gegenwartliteratur („Die Forelle“, 2020) vorstellen. Das Thema lautet: „Dinge aus Märchen“. Vom Spieglein an der Wand, über das Tischlein deck dich bis zum „Wahnsinnsding“ in Leander Fischers Erzählung „Die Sorge der Hauptmieterin“ ist für alle etwas dabei. Abschließend wird der Autor seinen Text lesen.

© Wallstein Verlag/Gregor Pirgie Kreta, 2020

Präsentation der Literaturzeitschrift SALZ2021-10-14T08:51:17+02:00

Amok

2021-09-17T10:40:31+02:00

Ein multimedialer Film-Abend mit Klemens Renoldner (Rezitation) und Gerhard Pirklbauer (Klavier).

Die Novelle Der Amokläufer aus dem Jahre 1922 zählt zu Stefan Zweigs bekanntesten und auch international erfolgreichsten Novellen. 1927 erschien der sowjetische Stummfilm Amoki/Amok, zakon i dolg.

Die Hauptrolle spielt die Georgierin Nato Vachnadze, die als erster georgisch-sowjetischer Filmstar gefeiert wurde und auf die Darstellung leidenschaftlicher junger Frauen spezialisiert war.

29. September 2021, 20.00 Uhr
Schloss Goldegg, Hofmark 1, 5622 Goldegg

Kartenreservierung unter +43 6415 82340

Weitere Infos

Amok2021-09-17T10:40:31+02:00

Dante – Soirée zum 700. Todestag, 14. September 2021

2021-09-09T12:28:38+02:00

Dante – Soirée zum 700. Todestag, 14. September 20212021-09-09T12:28:38+02:00

Buchpräsentation: Jaroslav Rudiš, Nicolas Mahler – Nachtgestalten

2021-08-18T10:38:07+02:00

Eine Nacht, eine Stadt und zwei Freunde, die wissen, dass es nichts Größeres gibt als die Wahrheit des Moments, in dem die Kneipe schließt. Von Bier zu Bier und von Geschichte zu Geschichte treibend erzählen zwei Nachtgestalten scharfsinnig und mit subversivem Witz von der Tragik der Liebe, dem Wahnsinn des Lebens sowie den Spuren der Geschichte, die nie ganz verschwindet. Die schräge Graphic Novel „Nachtgestalten“ von Jaroslav Rudiš und Nicolas Mahler bringt zwei Erkenntnisse: „Ein letztes Bier geht immer noch. Und wenn auch das aus sein sollte, wenn also schon alles egal ist, bleibt einem wenigstens noch ein letzter Spruch: ‚Darauf pinkeln die Eulen‘.“ (Salzburger Nachrichten)

© Leonard Hilzensauer

Jaroslav Rudiš, geboren 1972, ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramatiker. Er verfasste mehrere Theaterstücke und hat gemeinsam mit dem Rocksänger, Band-Kollegen und Zeichner Jaromír Švejdík die Comicfigur Alois Nebel entworfen. Er erhielt u.a. den Preis der Literaturhäuser (2018). 2019 erschien sein erster in deutscher Sprache geschriebener Roman „Winterbergs letzte Reise“ (Luchterhand Verlag). Jaroslav Rudiš lebt in Berlin und Lomnice nad Popelkou im Böhmischen Paradies.

Nicolas Mahler, geboren 1969, lebt als Comic-Zeichner und Illustrator in Wien. Seine Comics und Illustrationen erscheinen u.a. in „Die Zeit“, NZZ am Sonntag, FAZ und in der „Titanic“. Er wurde u.a. 2010 mit dem Max-und Moritz-Preis als „Bester deutschsprachiger Comic-Künstler“ und 2015 mit dem Preis der Literaturhäuser ausgezeichnet. Zuletzt erschienen seine Comic-Interpretation „Ulysses“ (2020) und „Thomas Bernhard: Die unkorrekte Biografie“ (2021) im Suhrkamp Verlag. www.mahlermuseum.com

Di 04. Mai 2021, 19:30 Uhr, Literaturhaus – ONLINE!

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich – Zoomlink wird nach Anmeldung zugeschickt

Reservierung: leselampe@literaturhaus-salzburg.at

Moderation: Christa Gürtler, Clemens Peck

Mitveranstalter: Stefan Zweig Zentrum, Fachbereich Germanistik, Universität Salzburg

https://www.leselampe-salz.at/veranstaltung/jaroslav-rudis-nicolas-mahler/

Buchpräsentation: Jaroslav Rudiš, Nicolas Mahler – Nachtgestalten2021-08-18T10:38:07+02:00

12. Salzburger Stefan Zweig Poetikvorlesung: Jaroslav Rudiš – Zwischenwelten

2021-04-30T14:41:50+02:00

12. SALZBURGER STEFAN ZWEIG POETIKVORLESUNG: JAROSLAV RUDIŠ – ZWISCHENWELTEN

Bahnhöfe, Züge und Speisewagen. Brücken, Tunnel und Landschaften. Gasthäuser, Brauereien und Museen. Schlachtfelder, Friedhöfe und
Trauerhallen. Ein Grandhotel. Eine Sauna. Eine Sprengstofffabrik. Hier überall treffen sich die Helden in den Romanen, Theaterstücken, Drehbüchern oder Graphic Novels von Jaroslav Rudiš und erzählen sich Geschichten. In seinen drei Salzburger Stefan Zweig Poetikvorlesungen nimmt uns der Autor mit auf eine Reise in Zwischenwelten, wo sich die Wege Unbekannter, aber auch Altbekannter kreuzen.

Diese Reise führt uns auch durch die Geschichte Mitteleuropas, die in seinem Werk eine zentrale Rolle spielt. Die erste Vorlesungsreise führt „Richtung Prag, Liberec und Berlin“ aus der Kleinstadt Lomnice nad Popelkou im Böhmischen Paradies. Es geht um Fahrten und Metropolen, aber auch um ein Hotel in Liberec. Die zweite Reise führt ins vergessene „Altvatergebirge“. Der Fahrdienstleiter Alois Nebel, melancholischer Held der gleichnamigen Graphic Novel, sieht im Nebel die verschwundenen Erinnerungen der geschichtsträchtigen Region wieder. Die dritte Vorlesung führt „Richtung Böhmisches Paradies“, nach Jičín, in die Geburtsstadt von Karl
Kraus. Von hier aus ist es nicht mehr weit nach Hradec Králové, Königgrätz, zum Schlachtfeld von 1866.

VORLESUNGSTERMINE

Richtung Prag, Liberec und Berlin
MONTAG, 3. MAI 2021
17.15 Uhr

Altvatergebirge
MITTWOCH, 5. MAI 2021
17.15 Uhr

Richtung Böhmisches Paradies
DONNERSTAG, 6. MAI 2021
17.15 Uhr

KONVERSATORIEN

MITTWOCH, 5. MAI 2021
13 bis 15 Uhr

FREITAG, 7. MAI 2021
10 bis 13.30 Uhr
Termine Online nur für Studierende

Kontakt:
Fachbereich Germanistik, Universität Salzburg
UNIPARK Nonntal, Erzabt-Klotz-Str. 1
Dr. Christa Gürtler | christa.guertler@sbg.ac.at
Assoz. Prof. Dr. Clemens Peck | clemens.peck@sbg.ac.at
3. BIS 7. MAI 2021

12. Salzburger Stefan Zweig Poetikvorlesung: Jaroslav Rudiš – Zwischenwelten2021-04-30T14:41:50+02:00

„Hände weg von der Politik“

2020-06-04T11:25:50+02:00

Tagung: „Hände weg von der Politik!“

Stefan Zweig, Erika Mitterer und das literarische Leben in Österreich vor 1938

20.-21. April 2020 VERSCHOBEN

Edmundsburg I Europasaal Mönchsberg 2 I 5020 Salzburg

Weitere Infos
„Hände weg von der Politik“2020-06-04T11:25:50+02:00

Kunst und Gebrechen

2020-07-31T14:32:43+02:00
Lisa Bufano 2013

Tagung: Kunst und Gebrechen

04.-07.11.2020

Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam?

Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung.

Ort: Wissenschaft und Kunst, Atelier, 1. OG, KunstQuartier, Bergstr. 12a, 5020 Salzburg

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Kunst und Gebrechen2020-07-31T14:32:43+02:00
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